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14.6.2011 von Ingrid von Koslowski.
Mobiles Internetsurfen im Ausland kann für Urlauber schnell zur Kostenfalle werden. Die Preise, die Mobilfunkanbieter für mobile Datendienste im Ausland berechnen, fallen extrem unterschiedlich aus, wie die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen “Finanztest”-Heft berichtet. Die Tester verglichen Preise von 40 Anbietern für Reisende innerhalb und außerhalb der EU.
Die höchsten Kosten lauern demnach beim Versand von E-Mails mit Urlaubsfotos im Anhang, wie die Untersuchung ergab. Versendet ein Reisender aus einem Land außerhalb der EU wie der Türkei oder der Schweiz munter Reisebilder, kann ihn dies unter Umständen schnell hunderte Euro kosten. Innerhalb der EU sind die Anbieter verpflichtet, den Datenstrom zu stoppen, sobald monatliche Kosten von 59,50 Euro aufgelaufen sind. Dann können die Besitzer von internetfähigen Smartphones oder Handys nur noch telefonieren oder Kurznachrichten verschicken, aber keine weiteren Datenpakete mehr verschicken.
“Finanztest” zufolge berechnen die Anbieter für den Versand einer Datenmenge von einem Megabyte aus einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz oder den USA Preise, die zwischen 2,49 Euro und 25,80 Euro schwanken. Innerhalb der EU liegen die Preise generell dichter beisammen, unterscheiden sich aber ebenfalls stark. Die billigsten Anbieter berechnen für ein Megabyte gerade einmal 0,49 Euro, während es bei den neun teuersten 19,80 Euro sind, wie die Zeitschrift schreibt.
Die Europäische Kommission in Brüssel will in Kürze die Verbraucherpreise für den Datenversand per Handy, auch Datenroaming genannt, in der EU weiter deckeln. Das geht aus einem Entwurf vom Mai hervor. Den vorläufigen Plänen zufolge würde demnach ab Juli kommenden Jahres eine Obergrenze von 90 Cent plus Mehrwertsteuer pro Megabyte gelten; mit Mehrwertsteuer wären das in Deutschland rund 1,07 Euro. Derzeit sind in der EU nur die Großhandelspreise für das Datenroaming reguliert, nicht die Endkundenpreise.
Urlauber sollten aber nicht nur beim Versenden von Daten vorsichtig sein, sondern auch die Kosten für normale Handygespräche im Auge haben. Außerhalb der EU fallen neben den Internet-Kosten auch die Preise fürs Telefonieren sehr unterschiedlich aus.
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© AFP
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15.2.2011 von Ingrid von Koslowski.
Kriminalität taucht im Alltag in verschiedensten Formen auf: Da wird das Portemonnaie geklaut, der Nachbar verbreitet rechtsextremes Gedankengut oder ein Internetbetrüger erschleicht sich Bankdaten. Die neu gestaltete Internetseite http://www.polizei-beratung.de/ des Programms Polizeiliche Kriminalprävention gibt Tipps, wie man sich vor kriminellen Machenschaften schützen kann.
Unter anderem wird dort erklärt, wie man sein Haus gegen Einbrüche sichert, welche Erkennungszeichen Rechtsextremisten verwenden und wie man sich gegen sexuelle Gewalt zur Wehr setzt.
Auch Tipps zum Thema Kinder und Mediennutzung haben die Experten zusammengestellt. Opfer von Stalking, häuslicher Gewalt, Betrug und anderen Straftaten finden im Bereich “Opferinformationen” Empfehlungen, wie sie sich verhalten sollen, sowie die Kontaktadressen von polizeilichen Beratungsstellen in ihrer Nähe.
In der Rubrik “Medienangebot” sind Broschüren, Faltblätter und anderes Material zu den verschiedensten Kriminalitätsformen aufgelistet. Dabei kann man das Angebot gezielt nach Thema, Zielgruppe oder Medienart durchsuchen.
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Thema:
Computer- und Internetkriminalität, Jugendschutz, Medienkompetenz
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Die Handreichung führt in das Thema “Internet, Handy, Computerspiele - Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche” ein und beinhaltet Basisinformationen mit Präventionstipps zum Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten. Zielgruppen der Informationen sind Lehrkräfte, Fachkräfte in der außerschulischen Jugendarbeit und in der Polizei im Bereich der Jugendsachbearbeitung. Ferner enthält der Reader ausgewählte Hinweise auf weitere Materialien und qualifizierte Informationsquellen (z.B. einschlägige Merkblätter, kommentierte Linksammlungen).
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